Friseure in
Deutschland
Für alle, die gerne
kreativ tätig und modisch interessiert sind, könnte der Beruf
des Friseurs eine erwägenswerte Richtung sein. Zwar werden
Friseure in manchen Bundesländern Deutschlands nicht gerade
fürstlich bezahlt. Dennoch ist der Beruf des Friseurs ein
anspruchsvoller, der in mancherlei Hinsicht einiges
abverlangt.
Die Ausbildung zum
Friseur dauert drei Jahre. Darin bekommt man aber bei Weitem
mehr vermittelt, als das bloße Harre schneiden und waschen. Man
lernt ebenfalls etwas über Typbestimmung und Haarveränderungen
(z. B. durch Extensions) sowie über weitergehende
Pflegemaßnahmen, wie Maniküre, Pediküre, das sachgerechte
Auftragen von Make-up und das Zupfen der Augenbrauen. Außerdem
bekommt man ein gewisses Grundwissen über die betrieblichen
Abläufe sowie über Kundenbetreuung.
Wer Friseur werden
möchte und darin auch später mal gut sein will, muss mehrere
Eigenschaften mitbringen. Es bedarf eines guten Stilempfindens
und einer gewissen Empathie, um den Kunden angemessen zu
beraten (vor allem bei Typberatungen) und gleichzeitig seine
Wünsche mit einzubeziehen. Vor allem geht es darum, die
Vorstellungen des Kunden zu verstehen und nach bestem Wissen
umzusetzen. Dabei darf man sich auch nicht davon verleiten
lassen, den eigenen Geschmack die Schere führen zu lassen. Denn
es ist letztlich ausschließlich der Kunde, der darüber
entscheidet, wie sein Haarschnitt aussehen soll. Außerdem
sollte man kommunikativ sein. Erst im offenen Gespräch bekommt
man eine genaue Vorstellung dessen, was der Kunde
eigentlich möchte. Außerdem empfinden es viele Kunden als
angenehm und schätzen es, wenn sie während des Friseurbesuchs
auch ein wenig Konversation betreiben können. Natürlich muss
man als Friseur auch immer freundlich sein. Selbst wenn es mal
stressig ist, sollte man stets die Beherrschung wahren und
einfach freundlich bleiben. Denn ein grimmiger Friseur, der
einem mit der Schere um den Kopf saust, dürfte nicht sehr
beruhigend auf die Kundschaft wirken. Und nicht zuletzt muss
man als Friseur auch standfest sein. Immerhin verbringt man
nahezu den gesamten Arbeitstag im Stehen.
Wer also modisch
interessiert, kreativ, stilsicher, kommunikativ, geduldig und
körperlich sowie seelisch standfest ist, der hat vielleicht
Aussicht auf einen tollen Beruf als Friseur. Möglicherweise
dann später tätig unter einer dieser Adressen:
Friseur
Berlin
Friseur Hamburg
Als Friseur kann man
sich auch in etlichen Fortbildungen weiterbilden. Oft beziehen
diese sich auf neueste Moden und Trends sowie die
entsprechenden Techniken und Gerätschaften, die zu deren
Umsetzung erforderlich sind und beherrscht werden müssen.
Ferner sind kaufmännische Fortbildungen und Seminare möglich,
falls man sich selbstständig machen möchte oder voraussichtlich
mal einen Salon übernehmen wird. Ansonsten sind natürlich die
Fortbildungen und Kurse zum Titel des Friseurmeisters sowie
eine Umschulung/Weiterbildung zum Maskenbildner sehr attraktive
Möglichkeiten. Als Friseur hat man also so einige
Möglichkeiten. Und abgesehen davon, arbeiten Friseure nicht nur
im Salon. Sie machen auch Hausbesuche und können ferner auch in
Altenheimen, Hotels oder Krankenhäusern ihre Dienste
anbieten.
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